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Literaturcafé in Pöcking
"Idylle im Literaturgarten von Pöcking"
Gegenstand des Umbaus war das alte Waschhäusl, das im Garten des vor einigen Jahren sanierten Alten Pfarrhauses steht und lange Zeit nur als Lagerraum genutzt wurde.
Durch seine charmante Größe und die besondere Lage zeigte das Waschhäusl jedoch Potenzial für ein kleines Café für Büchereibesucher oder andere Gäste. Das Konzept bestand in einer vorsichtigen Modernisierung. Die alte Hülle sollte erhalten bleiben. Lediglich der holzverschalte Bereich wurde durch eine großzügige Verglasung ersetzt. Innen wurde das Waschhäusl entkernt und gedämmt. Lediglich der bestehende, offene Dachstuhl blieb sichtbar erhalten und wurde wie im Alten Pfarrhaus saniert.
In dem einzigen Raum ist nun die Küche mit Bar und der Sitzbereich des Cafés untergebracht. Ein idyllischer Ausblick auf den Innenhof des alten Pfarrhauses, den sogenannten „Literaturgarten”, erwartet den Besucher. Dahinter öffnet sich der Blick über den Friedhof hinweg ins Grün. Die Verglasung lässt sich zu einer kleinen Terrasse vor dem Waschhäusl hin öffnen. Dadurch entsteht die Möglichkeit im Sommer auch Sitzplätze im Freien anzubieten.
Der Literaturgarten, der das Café umgibt, wurde von Stimmer Landschaftsarchitekten gestaltet.
Besonders hervorgehoben werden sollte der Verein „Literaturcafé Waschhäusl“, der dieses bemerkenswerte Projekt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ins Leben gerufen hat. In unzähligen ehrenamtlichen Helferstunden wurde das Projekt entwickelt, der Umbau unterstützt und in ehrenamtlicher Tätigkeit wird nun auch der Betrieb aufrechterhalten.
Das Café Waschhäusl bietet Raum zum Lesen und schafft Freiraum für neue Ideen sowie einen Rahmen für Literaturkreise, Erzählabende, Live-Musik-Veranstaltungen und kleine Kunstausstellungen.
© Fotos Sascha Kletzsch

Begegnungshaus der Peter Maffay Stiftung und der Thomas Haffa Stiftung in Starnberg
"Holzschindeln als einfügendes Element in die Natur"
Neben dem sanierten Hauptgebäude des Tabalugahauses (ehemalige Jugendherberge Jägersbrunn), das von der Peter-Maffay-Stiftung 2010 finanziert wurde, lag ein altes, marodes Sommerhaus.
Bereits parallel zur Sanierung, lange bevor die Bauherrschaft wusste was damit passieren sollte, schlugen wir vor, als Ergänzung zu dem beschaulichen Haupthaus einen mutigen und modernen Ersatzbau in Holz zu erstellen.
Zwei von fünf vorgeschlagenen Varianten wurden als fotorealistische Visualisierung detailliert, wovon nun die Variante des Holzschindelkubus mit riesigem Panoramafenster zur Ausführung kam. Das neue Gebäude besteht im Wesentlichen aus einem großen Gemeinschaftsraum mit sensationellem Ausblick in das Naturschutzgebiet.
Hier können Kindergruppen malen, basteln, musizieren und Ihrer Phantasie freien Lauf lassen – aber auch Yoga, Bewegungstherapie oder andere betreute Therapieformen sind möglich.
Link zu den Imagefilmen der Peter-Maffay-Stiftung und der Thomas-Haffa-Stiftung.
Hier erfahren Sie mehr zu den Konzeptstudien!
Hier geht es zum German Design Award 2020.
© Fotos Andreas Hofer

Umbau Herbergsleitungshaus Jugendherberge Walchensee
"Außen, modernes Facelifting nach traditionell alpenländische Bauweise - Innen, miteinander vereinte Funktionen auf kleinstem Raum"
Eine Aufgabe, der wir uns ebenso immer wieder mit Leidenschaft stellen, ist die Transformation bestehender Strukturen in neue Nutzungsprofile. Auf Anfrage des Deutschen Jugendherbergswerks wurde von uns das einstige Hausmeisterhaus der Jugendherberge Walchensee konzeptionell in ein Herbergshaus mit drei Appartements als Satellit zum Haupthaus umgenutzt.
Unser Konzept beinhaltete die konzeptionelle Gliederung der ursprünglichen Nutzung des Hauses in drei Raumbereiche, die trotz ihrer geringen Volumina eine maximale Großzügigkeit vorweisen. Dies wird erreicht durch die Verwendung intelligenter Raumelemente, die auf kleinstem Raum mehrere Funktionen miteinander vereinen.
Weiterhin wurde das Gebäude einem Facelifting unterzogen, welches die traditionell alpenländische Bauweise unter Verwendung moderner Elemente stärkt. Dabei wurde das Thema der beeindruckenden Aussicht auf den Walchensee thematisiert. Die seeseitigen Fenster wurden dabei mit massiven Rahmen und großflächigen Sitzelementen versehen.
Hinsichtlich der Materialität begrenzten wir uns auf den Werkstoff Holz im Inneren.
Das Potential eines nahgelegenen Bootshauses, das zum Anwesen der Jugendherberge gehört, hat unsere Leidenschaft als Architekten besonders eingefangen. Die Möglichkeit dieses Kleinod in ein Stegbauwerk zu integrieren und als Aufenthaltsmöglichkeit der Herbergsgäste zu nutzen, faszinierte uns. Ein großflächiger Steg mit abgetrepptem Zugang zum Wasser, ein modernes aber unprätentiöses Bootshaus in gleicher materieller Artikulation wie der Steg. Eine multifunktionale Nutzung des Bootshauses mit einer fassadenseitig öffenbaren Servicezone dient der Jugendherberge Walchensee als weithin sichtbare „Adresse“, als Zugang zum See und trägt zur spürbaren Steigerung des Unternehmungsangebotes der Jugendherberge bei.

Studie Sisi Museum und Ortszentrum Possenhofen
"Formung eines Dorfkerns"
Am 02.12.2014 wurde dem Pöckinger Gemeinderat eine Studie vorgestellt, die auf Eigeninitiative von uns hin entwickelt wurde, komplett unbeauftragt und unbezahlt.
In der Studie kamen wir zu dem Ergebnis, dass in Possenhofen das Thema Sisi bisher grob vernachlässigt worden ist. Possenhofen war mit der wichtigste Ort im Leben der weltweit bekannten Ikone Sisi. Wir schlugen primär vor, ein eigenes Sisi-Museum als Neubau zu erstellen, als auch das Thema Sisi bei zwei anderen Bauten im Ortszentrum Possenhofen aufzugreifen, und zwar beim Gasthof Schauer und bei einem Parkhaus. Hiermit entstünde ein komplettes „Sisi-Areal“.
Die sehr ausführliche Studie mit ca. 100 Seiten können Sie hier (DOWNLOAD BROSCHÜRE) herunterladen.

Neue Mitte Schondorf
"Machbarkeitsstudie zum alten Güterschuppen"
















