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Wohnungsbau Weltenburger Straße München
"Horizontale und vertikale Staffelung"
Das Mehrfamilienhaus mit 5 Wohneinheiten grenzt sich zur Straße auf der Nordseite und zur Nachbarbebauung auf der Ostseite hin ab und öffnet sich nach Süden und Westen zum Grün der rückwärtigen Gärten des Wohnkarrees.
Eine vertikale Staffelung unterstützt die Abgrenzung zu den östlichen Gebäuden. Zurückgesetzte Loggien ermöglichen Privatsphäre innerhalb der Wohneinheiten. Das zurückgesetzte Dachgeschoss gliedert die Baumasse zusätzlich, wodruch ein angenehm gestaffeltes Bauvolumen entsteht, der den monotonen Wohnbauten in der Umgebung entgegen steht.
Eine Holzschalung aus vertikalen Latten soll die Holzbauweise auch optisch nach außen tragen. Mittels einer Erdwärmepumpe soll das Gebäude fast energieautark betrieben werden. Dem immer mehr auftretenden Überhitzen in den Städten soll der Einsatz von viel Grün, wie z.B. einem komplett extensiv begrünten Dach, entgegenwirken.
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© Fotos Jonathan Sage
Wohnungsbau Heimgartenstraße Germering
"Gestaffeltes Schubladensystem"
Für einen Investor sollten zwei Mehrparteienhäuser auf einem sehr schmalen, länglichen Grundstück erstellt werden. Keine Bauträgerarchitektur, sondern dennoch außergewöhnlich und modern gestaltet.
Um die Wohnfläche zu maximieren, zogen wir zusätzliche Baukörper über zwei bzw. ein Geschoss wie Schubläden aus dem Hauptgebäude heraus.
So entstanden zwei gestaffelte Wohngebäude auf engstem Raum, die durch die Dachterrassen auf den Flachdachbaukörpern aber dennoch eine gewisse Großzügigkeit und besondere Aufenthaltsqualität aufweisen.
Die Materialität wechselt zwischen Holz und Putz, um die Staffelung und das Schubladensystem optisch hervorzuheben.
© Fotos Jonathan Sage
Villenensemble in Starnberg
"Zwei Sphinxe im Garten"
Der Wunsch eines Wohnensembles ohne den optischen Eindruck eines Doppelhauses zu generieren. Mit diesem Anspruch der Bauherren begann der Entwurfsprozess zu diesem Projekt. Somit setzten wir eine der beiden Doppelgaragen zwischen die beiden „Doppelhaushälften“ und versuchten eine Fassadengestaltung zu finden, die nicht dem üblichen Prinzip von Doppelhäusern folgt.
Somit entstand gartenseitig ein Innenhof und die beiden Wohneinheiten erhielten eine eigenständige Lage wie bei einem Einfamilienhaus. Straßenseitig bilden die beiden Doppelgaragen zusammen mit den beiden „Haushälften“ jedoch eine gesamte Wohneinheit - mehr noch, ein Villenensemble.
Durch die schräg über das Grundstück verlaufende Hanglage ergab sich die Möglichkeit, das Untergeschoss im südlichen Bereich ebenfalls zu belichten, da dieses Geschoss wie ein Sockel aus dem Erdreich steht. Dies, in Kombination mit einer großzügigen Verglasung im Erdgeschoss, ergab eine skulpturale Form der beiden Häuser, die ein wenig an zwei liegende Sphinxen erinnert.
Sogar die beiden Häuser selbst staffeln sich in ihrer Höhenlage und passen sich so harmonisch dem Gelände an. Die innenseitigen Fassaden der beiden Gebäude halten sich eher geschlossen, um die wechselseitigen Blicke ein wenig auszublenden. Zu den Seiten und nach vorne hingegen öffnen sich die Fassaden großzügig zur Natur. Die jeweiligen Obergeschosse richten ihren Blick wie ein Bilderrahmen Richtung Starnberger See.
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© Fotos Jonathan Sage
Wohnungsbau in Weilheim
"gerahmte Farben"
In fussläufiger Entfernung zum historischen Stadtzentrum entsteht ein Ensemble aus einem Mehrfamilienhaus und zwei Doppelhäusern. Trotz der hohen Verdichtung erlaubt eine Tiefgarage, an die auch die beiden Doppelhäuser angeschlossen sind, hochwertig begrünte und attraktive Gebäudezwischenräume.
Energetisch ist das Ensemble als 0-Energie-Komplex konzipiert. Von Anfang an berücksichtigte Solarpaneele nicht nur auf den Dächern sondern auch in der Fassade tragen dies selbstbewusst nach außen.
Eine differenzierte Fassadengliederung, ungewöhnliche Balkon- und Loggienausbildung schaffen Zonierung und Wertigkeit und heben das Projekt aus der Beliebigkeit sonstiger Geschosswohnungsbauten und gleichförmiger Doppelhäuser mit Doppelgaragen heraus. Hier dominiert nicht das Auto, sondern die für Menschen konzipierten und begrünten „Zwischenräume“.
Die historisch-farbige Altstadt wird abgewandelt in Form eines Farbkonzeptes mit diversen Pastelltönen aufgegriffen.
Zwei Doppelhäuser in Pöcking
"Zwei auf einen Streich"
Für die beiden Doppelhäuser versuchten wir die Standard-Optik eines Doppelhauses mittels gestalterischen Elementen zu brechen.
Für das westliche Doppelhaus in dunkler Vorvergrauungslasur wählten wir für die Fenster in den oberen Geschossen eine eigene Einrahmung als Passepartout, da die Fenster mit Blick nach Westen auf die freien Felder konzeptionell von Innen wie ein Bilderrahmen wirken.
Speziell auf der Eingangsseite verbindet ein Passepartout als große Geste die Fenster im EG mit den Fenstern im OG.
Für das östliche Doppelhaus wünschten sich die Bauherren, die natürliche Haptik der Holzfassade zu bewahren. Somit wird sich diese im Laufe der nächsten Jahre an die graue Fassade des westlichen Hauses anpassen, ehe sie schließlich komplett silbergrau wird.
Prägendes Entwurfskonzept für den östlichen Baukörper waren die überdachten Sitzbereiche seitliche der jeweiligen Wohnbereiche. Diese ergeben mit den Garagen eine zusammenhängende, eingeschossige Struktur, die die beiden Doppelhaushälften miteinander verbindet und vor allem von der Eingangsseite her zusammenfügt.
© Fotos Jonathan Sage















